Fuji X-T1 Review

Ein Vorwort

Lange ist es her dass ich eine neue Kamera so schnell ins Herz geschlossen habe. Zuletzt ging mir das so mit der X100 (ohne S).

Bei der X100 war es liebe auf den ersten Klick. Leider habe ich diese für die X100s verkauft. Im nach hinein ein Fehler. Doch das ist eine andere Geschichte.

Hier soll es um die X-T1 gehen.

Als bekannt wurde das Fujifilm eine neue Kamera der X Serie auf den Markt bringt war ich schon ganz Ohr. Ich muss dazu sagen, dass ich mit der Fujifilm X100s und der X-E1 mit verschiedenen Objektiven fotografiere.

Ich hatte auch schon einen Blick auf die X-E2 geworfen, diesen aber wieder auf meine X-E1 gerichtet als die X-T1 in den bekannten Rumor Seiten besprochen wurde. Erste Details wurden bekannt und klangen vielversprechend. Selber Sensor wie in der X-E2, Wifi, großer EVF (ja ich bin mittlerweile ein freund derer geworden), Klappbarer Monitor usw. Die Technischen Daten sind ja nun mittlerweile bekannt.

Wie gesagt, als die Details sich immer mehr verdichteten war ich schon voller Vorfreude. Als der Tag kam, an dem man die X-T1 vorbestellen konnte, habe ich auch relativ schnell auf diesen Button gedrückt und mir die Kamera mitsamt dem 18-55 2.8-4.0 Objektiv vorbestellt. Das Lieferdatum war irgendwann mit März angegeben und als diese schon ende Februar geliefert wurde war das für mich natürlich umso schöner.

Die X-T1

X-T1 mit dem XF 18-55 2.8-4

Zu allererst möchte ich klarstellen dass ich weder von Fujifilm dazu beauftragt bin, noch das ich irgendwie dafür bezahlt werde diesen Bericht zu schreiben. So das wäre mal aus der Welt geschafft.

Meine X-T1 wurde mir am Samstagmorgen geliefert. Perfekt also um mich direkt am Wochenende mit der neuen Kamera vertraut zu machen. Da ich schon seit 2011 mit Fujifilm Kameras fotografiere war es für mich selber ein leichtes. Die Menüs sind in meinen Augen klar gegliedert. Hier gibt es keine Überraschungen. Allerdings sind mit der X-T1 die Menüs doch etwas umfangreicher geworden. Zumindest im Vergleich zu meiner X-E1 und der X100s.

Was mir an den X Kameras sehr gefällt sind die dedizierten Knöpfe und Einstellräder für die wichtigsten Funktionen die ich zum Fotografieren brauche. Was mir an der X-E1 gefehlt hat wurde nun mit der X-T1 eingeführt. Das ISO Wahlrad! Seit meiner Canon Powershot  G10 habe ich dieses schmerzlich vermisst. Kein Menü, kein Knopf. Nein, ein schnell einzustellendes Drehrad. PERFEKT!!! Sehr gefällt mir auch, dass ich nun ohne umständliches Menü die Belichtungsmessung und den Modus wählen kann. Über die Drehräder unterhalb des ISO Wählrades kann ich sehr schnell einstellen ob ich im Single Mode, Continuous -low, Continuous -high uws. einstellen. Bei der Belichtungsmessung kann ich zwischen Mehrfeld-, Mittenbetont- und Spotmessung wählen. Bei der X-T1 hat Fujifilm auch wieder den View Mode Knopf eingeführt. Gott sei dank haben sie diesen nur an der X-E2 eingespart. Ich selber benutze diese sehr häufig.

Das Gehäuse

Wie aus einem Guss. Das Gehäuse besteht laut Fuji aus einer Magnesiumlegierung. Nun es macht einen extrem hochwertigen Eindruck. Als könnte man mit der Kamera Zimmermannsnägel in die Balken hauen. Wovon ich allerdings strengstens abrate. Alles sitzt an seinem Platz, ist sauber eingepasst und wackelt auch nicht. Das Gehäuse an sich ist gegen Witterungseinflüsse geschützt. Lediglich ein Wetterfestes Objektiv fehlt noch im Programm. Diese sind aber bereits angekündigt.

Dennoch ist nicht alles top. Das Steuerkreuz an der Rückseite der X-T1 ist zu klein und zu fummelig. Hier wäre Fuji besser beraten gewesen das sehr gute Steuerkreuz der X-Pro1 / X-E1/2 zu übernehmen. Ich vermute allerdings dass dies dem abgedichteten Gehäuse zu schulden ist. Ebenfalls sei erwähnt dass der Druckpunkt dieser Tasten etwas weich ist. Schade!

Positiv zu erwähnen ist, das die X-T1 nun 6 (fast)frei Programmierbare FN Tasten besitzt. Man kann zum Beispiel alle 4 Tasten des Steuerkreuzes mit dem Wahl des Fokusfeldes belegen. Nur so als Beispiel. Es sind natürlich auch vielerlei andere Kombinationen möglich. Diese hier alle aufzulisten würde den Rahmen hier sprengen. Um es kurz zu fassen, es gibt fast keine Kombination die man nicht wählen kann.

Was hier noch fehlt, ist die Belegung mit der Blitzbelichtungskorrektur. Hier muss ich nach wie vor ins Menü abtauchen. Da dies von mir eine Funktion ist, die ich doch häufig benutze, wäre ich sehr davon angetan wenn Fujiflm dieses per Firmware Update nachrüstet.

Der EVF oder auch Electronic Viewfinder

Das Auge der X-T1. Glücklicherweise hatte ich von meiner X-E1 noch einen frisch geladenen Akku zur Hand. Ja auch die X-T1 benutzt den gleichen NP-W126 Akku wie die anderen X Kameras mit Wechselobjektiv. Lediglich die X100(s) hat einen anderen. Auch so eine Sache die mir an Fuji gefällt. Als der Akku eingelegt war und ich das erste Mal durch diesen RIESIGEN Sucher geschaut habe war ich von den Socken. Dieser elektronische Sucher ist für mich das Beste was ich bisher gesehen habe. In meinen Augen kann hier jeder optische Sucher dagegen einpacken. Selbst die an einer Vollformatkamera alá Canon 1d oder Nikon D4 kommen nicht ran. Denn bei einem elektronischen Sucher bekomme ich noch allerhand Informationen direkt mit eingeblendet. Der Sucher der X-T1 ist so groß dass ich sogar wählen kann wie mir die Informationen dargestellt werden. Selbst bei verkleinertem Sucherbild ist dieses immer noch größer als an der X-E1. Ich dachte immer der EVF der X-E1 ist nicht so schlecht. Ja er ruckelte etwas. Doch gegen den der X-T1 ist er nicht gewappnet. Keine Verzögerung, kein Ruckeln. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen wird die Bildwiederholrate nicht merklich langsamer. Und hier kommen wir zu einem ganz großen Vorteil der elektronischen Sucher. Sobald es Dunkel wird sehe bei einem optischen Sucher meist nur noch Schwarz. Beim elektronischen jedoch, wird das Bild verstärkt und ich kann bei Nacht sehen. Ja er fängt bei Dunkelheit an etwas grisselig zu werden. Allerdings ist es dann schon fast Stockdunkel.

Selbst bei gleisendem Sonnenschein kann ich noch etwas im Sucher erkennen. Hier hatte ich mit der X-E1 doch so meine Probleme. An dieser musste ich, übrigens Brillenträger, den Sucher mit einer Hand noch abschatten. Bei der X-T1 ist dies nicht mehr nötig.

Ich bin fest davon überzeugt das derjenige der durch diesen Sucher blickt, es nicht glauben kann das dahinter ein „Fernseher“ steckt. So gut ist er.

EVF X-T1

Der Autofokus

Ja das ist immer wieder ein Thema bei den Fujifilm Kameras und ja wir X Benutzer haben es nicht immer leicht gehabt. Die X100 war am Anfang eine Katastrophe. Doch Fujifilm hat sich hingesetzt und hat gearbeitet. Ab der Firmware Version 1.2.1 war der Autofokus der X100 schon ganz brauchbar. Ab der Version 1.3 war er in meinen Augen schon gut genug für die meisten Situationen. Und nun gibt es sogar schon eine Version 2.01 bei der der Autofokus nochmals zugelegt hat. Unglaublich und das obwohl die X100 schon lange durch dir X100s abgelöst ist.

Bei der X-Pro1 und X-E1 war das nicht anders. Auch hier waren die ersten Firmware Varianten eher dürftig. Allerdings hat auch hier Fujifilm nachgelegt. Mittlerweile sind beide Kameras sehr gut zu gebrauchen.

Warum schreibe ich das, werdet ihr euch fragen. Nun ich will euch damit aufzeigen, das Fujifilm sich nicht ausruht und uns Kunden hört, liest oder was auch immer. Ja die X100 war an und für sich noch im Beta Stadium als diese ausgeliefert wurde. Und ja man hätte von Anfang an es besser machen sollen. Nun denkt aber mal zurück an Olympus und Panasonic. Auch diese haben mit den ersten mFT Kameras einen langsamen Autofokus gehabt. Denkt mal an die E-P1/E-PL1. Das waren Schnecken beim Autofokus. Ja, die X100 kam einige Jahre später und Fujifilm hätte doch von diesen anderen Marken lernen können. Mittlerweile haben sie es!

Wie ist den nun die X-T1 wollt ihr wissen.

Schnell, ja ich würde sogar sagen fast Olympus schnell. Ich hatte eine Zeitlang die Olympus OM-D EM5 und war fast dran auf Olympus zu wechseln so rasant war der Autofokus. Nun, ich habe es nicht getan sondern an Fujifilm geglaubt und ich wurde belohnt.

Der Autofokus der X-T1 ist mit allen Objektiven sehr schnell und vor allem treffsicher. Egal ob ich das XF18mm oder das XF18-55 nehme. Mit all meinen XF Objektiven ist dieser nun auf der Höhe der Zeit. Selbst der Kontinuierliche Autofokus ist mit der X-T1 mehr als nur brauchbar. Ich habe eine Reihe von Aufnahmen gemacht bei der mir PKW´s entgegen kamen. Die Geschwindigkeit betrug in etwa 90 – 100km/h. Die Kamera habe ich auf 8 Bilder pro Sekunde eingestellt und den so genannten predictive Autofokus eingeschaltet. Was soll ich sagen. Die Fahrzeuge waren scharf. Bei jedem einzelnen Bild. Chapeau Fuji. Ihr habt es geschafft. Das was viele Benutzer von Kameras mit Kontrastautofokus bemängelt haben. Allerdings muss man dazusagen das Fujifilm hier Phasendetektionspixel dazu verwendet. Aber was interessiert’s mich? Nichts, es funktioniert und das ist die Hauptsache.

Selbst bei sehr, sehr schlechten Lichtverhältnissen ist der Autofokus schnell genug und vor allem Treffsicher. Ich habe mich mal in den Garten gestellt. Uhrzeit 20.00 im März. Ort der Süden von Deutschland. Sprich, es war Zappen duster. Die Terrasse und die Pflanzen waren lediglich vom Wohnzimmerlicht welches durch die Terrassentür leuchtete beleuchtet. Und trotzdem hat die X-T1 in respektabler Zeit fokussiert und das Bild war scharf. Sprich, mit dem Thema Autofokus ist Fuji durch. Ja es geht noch schneller, aber wer mit der X-T1 unscharfe Bilder aufgrund des AF´s bekommt, macht etwas falsch!

Die Bildqualität

Ich glaube hierzu muss ich nicht mehr viel schreiben, den diese ist über jeden Zweifel erhaben. Bis ISO 6400 kann man die X-T1 mühelos einsetzten. Schon bei der X100 habe ich ohne Mühe ISO 3200 benutzt. Wenn ich da an meine Nikon D80 zurück denke. ISO 800 war schon Grenzwertig.

Die Farbdarstellung aller Fujifilm X Kameras ist einfach nur… Wunderschön. Mir fällt einfach kein anders Wort ein. Lange habe ich in RAW fotografiert. Bis zur X100. Nun selbst da habe ich am Anfang noch RAW fotografiert. Bis ich mich mit der JPEG Engine der Fuji Kamera auseinander gesetzt habe. Lange habe ich gebraucht. Doch was lange wärt wird endlich gut. Ich habe meine JPEG Einstellungen gefunden. Diese könnt ihr hier erfahren. Dieser Blogeintrag ist allerdings in englischer Sprache verfasst.

Nun wie ihr schon festgestellt habt fotografiere ich in JPEG. Die RAW Dateien speichere ich schon mit ab, denn es gibt Situationen in denen die RAW Datei mehr Reserven bietet als das JPEG. Dies gilt insbesondere bei der nachträglichen Entwicklung in Schwarz Weiß. Auch hierzu habe ich einen kleinen Blogpost veröffentlicht den ihr euch hier zu gemühte führen könnt.

Hier ist noch ein Link zu meinem Flickr Account bei dem ich meine Bilder nach Fuji und JPEG gefiltert habe. So könnt ihr euch schnell ein Bild von der Qualität der JPEG Engine der Fujifilm X Kameras machen.

Um es kurz zu machen. Die Bildqualität von Fujifilm X Kameras im Allgemeinen ist sagenhaft. Hierzu gibt es ja z.B bei www.flickr.com jede Menge Beispielbilder die aufzeigen was mit dem X-Trans CMOS Sensor alles möglich ist.

Nette Spielereien

Als Moderne Kamera aus dem Jahr 2014 bietet die X-T1 auch einige ganz nette Gimmicks. So zum Beispiel die Wi-Fi Funktionalität. Wer im Besitz eines Smartphones/Tablets ist, egal ob iPhone/iPad oder eines mit dem Android Betriebssystem, kann sich die Fuji App auf sein Handy laden. Mit dieser ist es dann möglich die komplette Kamera fernzusteuern. Sei es das Einstellen des ISO Wertes, die Blende, die Belichtungszeit. Ja sogar die Filmsimulationen kann man einstellen. Weiterhin ist es möglich bereits gemachte Bilder direkt auf das Smartphone/Tablet zu übertragen. Für Hochzeits- oder Eventfotografen ist dies mit Sicherheit eine sehr angenehme Sache. Kann ich doch die Bilder direkt dem Klienten zeigen.

Die X-T1 bietet außerdem noch einen Intervaltimer. Wer braucht da noch eine externe Fernbedienung für Timelapsaufnahmen. Kein Triggertrap und auch die Fernbedienung ist überflüssig.

Advanced Filter. Brauch man, oder auch nicht. Ab und an kann es der Kreativität ganz nützlich sein diese Filter anzuwenden. Sei es Toycamera, Popart, Miniatureffekt und wie sie alle heißen. Diese sind, wie gesagt, ab und an ganz nett.

Schlusswort

Zu guter Letzt will ich noch ein kleines Schlusswort schreiben.

Die Fujifilm X-T1 hat das Fuji X-System erwachsen werden lassen. Vorbei sind die Zeiten in denen man sich nicht sicher sein konnte ob einem die gekaufte Kamera auch das bietet was man wollte. Ganz besonders gilt dies für den Autofokus. Ganz zu schweigen von den Schreibgeschwindigkeiten. Die Kamera bietet als erste Kamera der Welt einen Speicherkartenschacht der SDXC UHS-II Karten aufnehmen kann. Diese extrem schnellen Speicherkarten können Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 240MB/s leisten. Selbst meine Sandiks Extrem Pro Karten mit 95MB/s sind merklich schneller als in der X100s oder auch der X-E1. Hier ist ein wirklicher Zuwachs an Geschwindigkeit merkbar.

Wer sich also überlegt ob er 1199€ für das Gehäuse, oder auch 1599€ für das Kit mit dem XF 18-55 Objektiv ausgeben soll der kann dies bedenkenlos tun. Als Käufer erhält man eine Kamera die für viele von uns Amateurfotografen mehr als ausreichend ist. Ich würde sogar behaupten dass die X-T1 auch für Profifotografen genügend Leistung bietet.

Ich will auch nicht außer Acht lassen, dass sich der Verschluss mittlerweile sehr schön anhört. Wer schon einmal die Olympus OM-D EM5 gehört hat weiß wie sich ein Verschluss anhören kann. Bei der Fujifilm X-T1 ist dieser zwar hörbar, aber nicht aufdringlich. Man könnte fast meinen, dass sich die Fuji Soundingenieure voll ins Zeug gelegt haben. Er klingt schön satt. Kein lautes Klacken wie bei großen Spiegelreflexkameras. Einfach nur schön.

Wie ihr vielleicht festgestellt habt, habe ich die Videofunktion überhaupt nicht angesprochen. Warum? Ganz einfach. Wer sich eine Fujifilm X Kamera kauft, kauft sie nicht wegen der Videoqualität. Das können andere besser. Wegen mir könnte die Firma Fujifilm die Videofunktion komplett rausschmeißen. Diese Kameras sind für Fotografen und nicht Videografen!

Das Fujifilm X System ist erwachsen geworden.

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23 Comments

  1. PingbackFuji X-T1 Review - STOCKOGRAFIE | Fuji X System...

  2. Excellent review, Stockografie. I have had my X-T1 for 1 week also and am finding as move to love in it as you are. Also, didn’t know if my German would still be there to help read your review after 35 years ( U. Erlangen, 1977-78), but there it was, making it a pleasure to read. Thanks for posting on Fuji X Forum.

    • Hi Eric,

      It is always a pleasure to know that people appreciate ones work. Thank you for stopping by and taking time to read my review.

      Kind Regards
      Stockografie

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  4. PingbackFuji X-T1 Review | Daniel Stocker | Fuji X-Pro1...

  5. Hi stockografie, toll geschriebenes Review und ich teile deine Meinung ausnahmslos..
    lg aus der Steiermark
    Roland

    • Hallo Roland,

      vielen Dank für die netten Worte. Das ist balsam für die Seele. Ich habe ja vor längerem ein Review zum Zeiss Tourt 12mm geschrieben. Dieser wurde im blauen Forum regelrecht zerrissen. Daraufhin wollte ich eigentlich keine Test mehr veröffentlichen. Aber ich dachte mir ich lass mich nicht unterkriegen.
      Nochmals vielen Dank

      Gruß
      Stockografie

      • Hi, hab nach meinem kürzlichen und kurzen ausflug ins leica m lager im blauen forum auch meinen ersten persönlichen shitstorm abgekriegt.. Nicht ernst oder persönlich nehmen..

        Auch deine letzten bilder auf sind sehr gelungen..

        Lg Roland

  6. Flickr meinte ich ..

  7. PingbackFuji X-T1 Review | Daniel Stocker | Best Qualit...

  8. PingbackLight Leak: Fujifilm announces fix and free repair service | Fuji Rumors

  9. Sehr schöner und informativer Test. Lass dich nicht unterkriegen, denen im blauen Forum kann man eh nichts recht machen .

    Benutzt du mit der T1 die gleichen JPG Einstellungen wie seither mit der E1 ?

    Gruß Bernd

    • Hallo Bernd,

      Vielen Dank für deine Aufbauenden Worte. Mit dem blauen Forum hast du recht.

      Die Jpeg Einstellungen sind meist die gleichen wie an der X-E1. Wobei die Bilder der Langzeitbelichtungen sind allerdings mit anderen Einstellungen gemacht worden. Diese sind wie folgt:
      Filmmode: Velvia
      NR 0
      H-Tone -1
      S-Tone 0
      Color 0
      Sharp +1
      Iso war Manuel auf 200 gestellt

      Falls du noch weitere Fragen hast, nur her damit.

      Gruß
      Stockografie

  10. Danke für den Bericht. Hast du eigentlich auch Probleme mit dem Streulicht? Was für eine Seriennummer hat denn deine Kamera. Meine hat 41M04XX und leider tritt hier eben das problem auf. Will nur sicher gehen wenn ich mir ne neue hole dass das Problem da nicht ist.
    gruß
    Daniel

    • Hallo Daniel,

      Hab ich doch gerne gemacht. Schön das er dir gefallen hat. Ja, auch meine Fujifilm X-T1 ist vom Light Leak betroffen. Meine hat die Seriennummer 41M05XXX.
      Ich werde meine zu Fuji schicken. Dort bekommt man die Kamera ja kostenlos repariert. Das ist ja auch eine Überlegung wert, anstatt die X-T1 zu tauschen. Es sei denn du hast noch ein Rückgaberecht.
      Falls du weitere Fragen hast, nur her damit.

      Gruß
      Stockografie

  11. Du schreibst eingangs von der X100 vs. der X100S, würde mich interessieren, ob du die X100 immer noch vorziehen würdest?

    Ich habe die X100 in schwarz, bin auch sehr zufrieden mit der Bildqualität, weil ich mich bislang mit dem X-Trans-Pattern nicht so recht anfreunden konnte, obwohl die Ergebnisse sicherlich auch faszinierend sind.

    Ich bin doch sehr gespannt wie Fuji weiter vorgehen wird bezüglich des Sensor-Patterns. Ich könnte mir gut vorstellen das der ‘X-Trans’ seine ganzen Vorteile erst bei um die 24 MP richtig ausspielen wird.

    • Hallo Markus,

      vielen Dank für deinen Kommentar zum X-T1 Review.
      Es ist mittlerweile tatsächlich so das ich die X100 der X100s vorziehen würde. Zum einen gefiel mir die Farbdarstellung der originalen X100 besser, zum anderen fand ich die X100s nicht so viel schneller als die X100. Der Autofokus war nur in manchen fällen schneller. Bei Dämmerung empfand ich den AF der X100s sogar schlechter.

      Ich bin ebenfalls sehr, sehr gespannt wie es bei Fuji weitergeht. Die X-T1 ist auf jeden Fall ein sehr guter Schritt gewesen. Dies ist eine hervorragende Kamera. Dennoch denke ich darüber nach mein XF23 1.4 wieder zu verkaufen um mir die X100 zu finanzieren. Mal schauen wie es weitergeht.

      Nochmals vielen Dank für dein Interesse

      Gruß
      Stockografie

      • Ja, danke dir auch! Spätestens zur Photokina wird sich auch mal zeigen müssen, wie die großen, a la CaNikon weitermachen, spiegellos ernst nehmen oder weiter hauptsächlich volles DSLR-Programm fahren. Ich denke der Trend zu “kleiner und leistungsfähig” lässt sich über kurz oder lang gar nicht aufhalten.

  12. Hallo,
    Wollte nur kurz danke für den Bericht zu xt-1 schreiben, genauso für den Test vom Zeiss 50mm Makro. Habe mir die gleiche Kombi gestern selbst bestellt und bin mir nun sehr sicher das es kein Fehler war ;-)

    Danke und weiter so!!!!

    Gruß
    Dennis

  13. Hallo,

    ein sehr schöner Review zur X-T1, welche ich selber seit einigen Wochen im direkten Vergleich mit der Olympus E-M1 einsetze. Fuji hat hier eine Menge richtig gemacht und verbessert, gerade wenn ich an die X Pro 1 denke, die ich in 2013 eine geraume Zeit im Einsatz hatte, dann aber doch wieder verwarf.

    Bei der X-T1 ist neben sehr viel Positivem leider der Mehrwegeschalter eine Zumutung. Den Fokuspunkt, mit der Kamera am Auge zu verschieben, ist quasi unmöglich. Der Mehrwegeschalter ist deutlich zu klein und zu fummelig geraten.

    Bei der X Pro 1 hatte ich – mit und ohne Brille – grosse Probleme bei starken Sonnenlicht etwas zu erkennen. Konnte man hier bei den kurzen Brennweiten auf den OVF umschalten, ist das bei langen Brennweiten prinzipiell nicht machbar. Der X-T1 Sucher (EVF) ist in diesem Punkt zwar besser geworden aber es ist leider immer noch signifikant existent. Schaue ich mir das parallel bei der Olympus E-M1 an, ist deren Sucher in diesen Situationen deutlich heller und brillianter und man kann sein Bild sauber gestalten. Fuji hat kürzlich eine neue Augenmuschel angekündigt, welche das Problem beheben soll. Darauf bin ich sehr gespannt, denn das Abschatten des Suchers bringt zwar eine Verbesserung, dennoch komme ich damit nicht an die Brillianz des E-M1 Sucher heran. Für mich wird die Schnittstelle zum Auge hier zur entscheidenden Frage.

    Dann hätte für meinen Geschmack der Handgriff am Gehäuse ausgeprägter sein dürfen. Das lässt sich jedoch sehr gut mit dem MHG-XT umschiffen insbesondere, da hier in Kürze die Large-Version des Griffs zu haben sein wird. Leider greift das jedoch nicht wenn der additive Batteriegriff montiert ist. Hier sollte Fuji noch eine Lösung entwickeln.

    Ansonsten eine schöne Kamera, die – wie auch die Optiken – sehr gut gemacht ist. Insbesondere sagt mir die homogene Bauweise der Objetive sehr zu und die hohe Bildqualität welche hier möglich ist.

    In Sachen Bildqualität liegen die E-M1 und die X-T1 mit gutem Glas nah beieinander. Über ISO 800 zeigt die X-T1 jedoch im direkten Vergleich ihre Stärke. Für mein Gusto ist jedoch das mFT-Objektivportfolio ein wenig inhomogen, was sich jedoch mit den kommenden M.Zuiko Pros ändern wird.

    Bis auf weiteres nutze ich beide Systeme erst einmal parallel weiter. Bei der X-T1 wird es für mich eine entscheidende Frage werden, wie die neue Augenmuschel das Sucherbild bei starkem Sonnenlicht positiv beeinflusst?

    Viele Grüsse
    Oliver

    http://www.riwodot.de

    • Stockografie

      Hallo Oliver,

      vielen Dank für deinen sehr ausführlichen Kommentar und auch dein positives Feedback.
      Den Vierwegekontroller muss ich auch sehr bemängeln. An meiner X-E1 war dieser um ein vielfaches besser. Schade das Fuji diesen nicht mit übernommen hat. Ich habe die Fokuspunktwahl auf die vordere FN Taste gelegt und dann mit dem Vierwegekontroller auszuwählen wo dieser hin soll. Das geht dann auch wenn die Kamera am Auge ist.

      Das mit der Augenmuschel kann ich bestätigen. Ich nehme bei grellem Licht dann immer die linke Hand um den Sucher abzuschatten. Die Olympus E-M1 konnte ich bisher nicht testen.
      Nochmals vielen Dank. Ich denke du hast hier einige Punkte angeschrieben die auch andere Leser sehr interessieren.

      Grüße
      Stockografie

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